Ohne Raffinierten Zucker. Pur. Lecker.
Ohne Raffinierten Zucker. Pur. Lecker.

Unsere Zuckeralternativen

Unsere Nahrung enthält viel zu oft Zucker, was unserer Gesundheit auf Dauer Schaden zufügt.

Aus diesem Grund möchten wir euch heute Xylit und Erythrit vorstellen. Beides sind Zuckeraustauschstoffe und natürliche Produkte. Xylit wird aus Holz- oder Maispflanzenfasern gewonnen – ohne jegliche Gentechnik. Erythrit wird ganz natürlich mittels Fermentation (also Vergärung) aus Traubenzucker hergestellt. Genial, oder?

 

Xylit

Anders als normaler Zucker, ist Xylit nicht schädlich für die Zähne. Bei regelmäßiger Anwendung, ist die Wirkung gleich vierfach positiv:

Es fördert die Speichelbildung. Da Speichel viel Calciumphosphat enthält, wird Zahnschmelz gebildet und gehärtet. In Verbindung mit Xylit wird die Einlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz gefördert.

Durch den Speichel werden die Säuren im Mundraum verdünnt. Dies erhöht den pH-Wert und schützt damit die Zähne. Ein niedriger pH-Wert führt zu Karies verursachenden Bakterien.

Durch das Xylit wird verhindert, dass die Bakterien Zucker und andere für sie verwertbare Kohlenhydrate zu zahnschädlicher Milchsäure verstoffwechselt.

Xylitol - auch als Xylit bekannt, ist prinzipiell ein natürlich vorkommender Zuckeralkohol, der sowohl in Pflanzen, als auch im Menschen innerhalb des Zuckerstoffwechsels gebildet werden kann. Im menschlichen Körper kommt Xylit auf natürliche Weise vor. Der Stoff entsteht beim Abbau von Kohlehydraten in der Leber.

Fälschlicherweise wird Xylit auch oft Birkenzucker genannt, obwohl es nur zu geringen Teilen aus Birkenholz gewonnen wird. Hauptsächlich kommt Buchenholz zum Einsatz.

 

Erythrit

Erythrit, auch Erythritol genannt, kann im Vergleich zu Zucker mit einer etwa 70-prozentigen Süßkraft aufwarten und ist in seinen gesundheitlichen Vorzügen vergleichbar mit denen von Xylit.

Zwei bemerkenswerte Vorteile gegenüber Xylit hat Erythrit jedoch vorzuweisen. Zum einen hat es keine Kalorien und zum anderen gelangt es zu 90 % bereits über den Dünndarm ins Blut und wird vollständig über die Nieren ausgeschieden. Nur knapp 10 % gelangen über den Dickdarm zur Ausscheidung. Daher ist Erythrit auch nach dem Verzehr größerer Mengen sehr viel besser verträglich als Xylit und andere Zuckeralkohole.

Des Weiteren enthält es keine vom Körper verwertbaren Kohlenhydrate und ist ideal für Diabetiker und alle, die sich kohlenhydratbewusst ernähren wollen. Anhand verschiedener Studien wurde nachgewiesen, dass Erythritol keinen Einfluss auf den Blutzucker- oder Insulinspiegel hat. Daher wird es Diabetikern häufig von ihren Ärzten empfohlen. In Kombination mit anderen kohlenhydratarmen Backzutaten wie Süßlupinmehl oder Mandelmehl kann sogar eine noch geringere Blutzuckerbelastung erreicht werden.

Erfahrungen zeigen, dass Erythritol auch bei ADHS, Fructose- und Laktose-Intoleranz, Zöliakie und Candidose einen positiven Effekt haben kann. Erythritol ist vollständig aus natürlichem Zuckeralkohol. Es wird im Unterschied zu den meisten Vergleichsprodukten in Europa verarbeitet – selbstverständlich GMO-frei und kosher. Erythritol kommt natürlich u.a. in Birnen, Melonen und Pilzen vor. Dieser Erythritol-Xucker wird durch einen natürlichen Fermentationsprozess hergestellt, bei dem Glukose als Rohstoff verwendet wird. Mit einem ähnlichen Verfahren wird u.a. Wein und Joghurt hergestellt.

Es ist zahnfreundlich und weist bei regelmäßiger Anwendung die gleiche zahnpflegende Eigenschaft wie Xylit auf.

 

Xylit oder Erythrit - Was ist der Unterschied?

Welcher der beiden Zuckeraustauschstoffe erweist sich als besser? Es gibt hier nicht zwingend ein richtig oder falsch, da beide Stoffe in keiner Weise ungesund, gefährlich oder schädlich sind, sondern das Gegenteil der Fall ist.

Um zu veranschaulichen, welcher Zuckerersatzstoff für wen der richtige ist, zeigen wir euch die Unterschiede der beiden Sorten anhand der Vor- und Nachteile auf.

Vorteile Xylit

• stärkt nachweislich die Gesundheit der Zähne

• günstig im Preisvergleich

• spart ca. 50% Kalorien gegenüber Zucker

• Dosierung sehr leicht, da Rezepte mit Zucker 1:1 ersetzt werden

Nachteile Xylit

• wird teilweise zu Zucker umgewandelt

• leichter Anstieg des Blutzuckerspiegels

• Nebenwirkungen sind etwas stärker ausgeprägt, wenn Dosierung zu stark ist (kann abführend wirken - Blähungen, etc.)

Vorteile Erythrit

• keine Verstoffwechselung, also auch keine Zuckerbildung

• keinerlei Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel

• nur 5 Prozent Kalorien im Vergleich zu Zucker

• Nebenwirkungen sind nahezu auszuschließen

Nachteile Erythrit

• preislich höher angesiedelt als Xylit

• besitzt nur ca. 70% der Süße von Zucker bzw. Xylit (Dosierung bei Rezepten muss umgerechnet werden)

Angesichts dieser Fakten sollte jeder selbst entscheiden, zu welchem Zuckerersatzstoff er greifen möchte: Xylit oder Erythrit. Wir verarbeiten beide Stoffe, jedoch liegt unser Fokus für Backwaren auf der Verwendung von Xylit, da dieser uns geschmacklich mehr überzeugt. Wer jedoch noch einige Kalorien mehr sparen möchte, sollte zu Erythrit greifen.

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