Ohne Raffinierten Zucker. Pur. Lecker.

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Zuckerfalle „gesunde“ Lebensmittel

Der Zucker lauert wirklich überall und nicht selten in Lebensmitteln, die vermeintlich den Stempel „GESUND“ tragen. Dabei ist es oft nicht ganz einfach sich zurecht zu finden. Aus diesem Grund erhaltet ihr in diesem Beitrag ein paar Informationen, die euch beim Einkauf im Supermarkt hilfreich sein werden.

 

1. Salatdressing

Fertige Salatsaucen sind ein Paradebeispiel für eine Zuckerfalle. Mit ihren gesund klingenden Namen wie „Joghurt Dressing“ oder „Kräutergarten“ suggerieren sie uns eine ausgeglichene  und frische Lebensweise. Doch in vielen Sorten stecken nicht selten 2-3 Zuckerwürfel-das kommt natürlich auf die Sorte und den Hersteller an. Besonders die Lightvarianten haben es in sich. In ihnen wurde zwar der Fettgehalt reduziert, jedoch der Zuckeranteil erhöht, um entstehende Geschmacksverluste ausgleichen zu können. Auch die Salatdressingpulver Tüten sind nicht besser. Auch hier taucht in den Zutaten Zucker oder auch Matodextrin sehr häufig auch.

In Zukunft lieber ein eigenes Dressing herstellen, z. B. mit Naturjoghurt und frischen Kräutern.

 

2. Gewürzgurken

Bei der Herstellung der kleinen grünen Leckerbissen kommt traditionell Zucker beim Einkochen zum Einsatz. Dieser beläuft nicht gerade auf bescheiden 5-7 Gramm pro 100 Gramm Gurken. Hier hinzu kommt bei den meisten Supermarkt Gurken Glukose-Fruktose-Sirup. Dieser ist besonders günstig und steht in der Kritik im Übermaß Übergewicht, Bluthochdruck und andere Stoffwechselerkrankungen zu begünstigen.

Bevorzugt sollten Salzgurken verzehrt werden, da diese meist komplett zuckerfrei sind.

 

3. Smoothies

Auch die fruchtigen Getränke haben ein Fruktose Problem. Wir reden dabei von den Fertig-Smoothies aus dem Supermarkt. Sie enthalten zwar in den meisten Fällen keinen zugesetzten Zucker, jedoch große Mengen an Obst. Als Basis dienen Äpfel und Bananen und dieses bestehen aus sehr viel Fruchtzucker. Natürlich liefern Smoothies auch Vitale und Mineralstoffe. Doch der Fruktosegehalt ist nicht zu unterschätzen. Denn Fruktose wird insulinunabhängig verstoffwechselt, wodurch der Effekt der Sättigung ausbleibt. Hinzu kommt, dass der Magen-Darm-Trakt nur etwa eine Menge von rund 80 Gramm Zucker täglich bewältigen kann, ein Supermarkt Smoothie aber schon allein mit bis zu 50 Gramm aufwartet.

Nehmt also Abstand von den Fertigprodukten und mixt euch zuhause lieber eure eigenen Frucht- und Gemüsesmoothies.

 

4. Fruchtjoghurt

Fruchtjoghurt enthält je nach Hersteller und seiner Fruchtsorte ca. 12-15 Gramm pro 100 Gramm. Da die meisten Becher um die 150 Gramm enthalten, bedeutet dies eine Zuckermenge von 6 bis 7 Stückchen Zucker. Auch lassen sich in ihnen Aromen, Verdickungsmittel und Farbstoffe finden. Das Gleiche gilt auch für Fruchtquark oder Fruchtbuttermilch.

Auch interessant: Um einen Fruchtjoghurt „Fruchtjoghurt“ nennen zu dürfen, muss der Fruchtanteil bei 6 Prozent liegen. Das ist in etwas das Gewicht einer kleinen Kirsche ohne Sein oder einer 1/2 Mini-Erdbeere.

Auch bei den fettreduzierten fruchtigen Joghurts kann keine bessere Bilanz gezogen werden. Der verringerte Fettgehalt, bedeutet noch lange nicht, dass ebenfalls weniger Zucker enthalten ist. Meist ist der Zuckergehalt genauso hoch bzw. sogar höher. Ein Blick auf die Nährwerttabelle lohnt sich auf jeden Fall.

Stellt euch selber euren Fruchtjoghurt her. Mit Naturjoghurt ohne Zuckerzusatz und frischem Obst.

 

5. Krautsalat

Besonders lecker zum Grillen oder einer Butter. Doch auch hier lauert jede Menge Zucker. Der wird benötigt, um mehr Geschmack zu erzeugen und den Salat länger haltbar zu machen. So stecken man Ende rund 10 Gramm Zucker in 100 Gramm.

Auch hier lautet die Devise: selber machen. Zwar enthalten einige Krautsalat Rezepte auch Zucker, um den beigefügten Essig abzumildern. Jedoch kann selbst entschieden werden wieviel Zucker tatsächlich im Salat landet.

 

6. Rotkohl

Auch der lila Verwandte des Krautsalats enthält eine Menge Zuckerzusatz. Neben den etwa 11 Gramm Zucker auf 100 Gramm, befindet sich zusätzlich Glukose-Fruktose-Sirup im Glas. Der sorgt für einen noch höheren Zuckeranteil und lasst den Rotkohl zu einem Zuckergemisch werden.

Lieber Rotkohl nach einem Rezept mit Backpflaumen und Äpfeln selber herstellen.

 

7. Dosensuppen

Wie es bei fast allen Fertiggerichten der Fall ist, beinhaltet natürlich auch ein Großteil der Dosen- und Tütensuppen die süße Beigabe. Ausnahmen bilden klare Brühen oder Nudelsuppen, diese sind meist frei von unnötigen Zuckerzusätzen. Doch bei „gesund" geglaubten Gemüsesuppen wie Tomaten-oder Kürbissuppe oder Eintöpfen aller Art sieht das Ganze schon anders aus. In diesen fertigen Lebensmitteln findet sich Zucker oft an zweiter Stelle der Zutatenliste. Dieser soll den Geschmack abrunden und beispielsweise die Textur verbessern.

 

Also heißt es selber die Suppenkelle schwingen und sich vor den Herd zu stellen.

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