Ohne Raffinierten Zucker. Pur. Lecker.
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Xylit Herstellung

Was ist Xylit?

Xylit, nicht jedem sagt dies etwas. Oft wird Xylit mit etwas Chemischen in Verbindung gebracht. Fälschlicherweise wird Xylit auch oft Birkenzucker genannt, dies klingt zwar „gesünder“, entspricht aber nicht der Wahrheit. Xylit wird nur zu geringen Teilen aus Birkenholz gewonnen. Hauptsächlich kommt bei der Herstellung Buchenholz zum Einsatz.

Herstellung

Für die Xylit-Herstellung werden xylanhaltige Pflanzenmaterialien (z. B. Holz, Rinde oder Maiskolbenreste) zerkleinert und mit Wasser gemischt, sodass sich das Xylan im Wasser löst. Xylan ist ein Xylose-Polysaccharid, ein langkettiges Holzzucker-Molekül, das für Menschen unverdaulich ist. Bei Buchenholz beträgt der Xylan-Anteil ca. 27 %. Mit verschiedenen Verfahren kann man das Xylan hydrolisieren, sodass einzelne Holzzucker-Moleküle (Xylose) entstehen. Aus Xylose wird in einem weiteren Verarbeitungsschritt Xylit hergestellt.

Xylose schmeckt deutlich weniger süß als normaler Zucker (Saccharose) und kann vom menschlichen Körper nicht verdaut werden. Durch Ionen-Austausch-Chromatographie wird die Xylose isoliert, gereinigt und schließlich mit Wasserstoff und Raney-Nickel katalytisch zu Xylit hydriert. Die Lösung wird konzentriert, gefiltert und durch weitere Verfahren von Schwermetallen und anderen Verunreinigungen gereinigt, bis kristallines, sehr reines Xylit übrig bleibt.

Durch Kristallisation erhält man orthorhombische Kristalle, die aber meist unregelmäßig sind. Durch Sprühtrocknung kann sehr feines Pulver hergestellt werden. Um feines Xylitpulver zu erhalten, können größere Kristalle gemahlen werden. Wir führen gemahlenes Xylit.

Unseres Wissens nach gibt es in Deutschland nur Xylit zu kaufen, das aus natürlichen Methoden hergestellt wurde. Auch unser Xylit ist vollständig gentechnikfrei.

Wird Xylit aus Holz hergestellt, ist es deutlich umweltfreundlicher, solange das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in Europa stammt. Für die Herstellung von Xylit wird kein Baum gefällt– im Gegenteil: bei der Gewinnung von Zellstoff aus Holz fallen neben Essigsäure große Mengen Xylose als Nebenprodukt an. Dadurch kann das Holz zu 100 % verwertet werden.

 

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