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Macht Fett wirklich fett??

Fett ist oft als ungesunder Dickmacher verschrien. Statt Butter und Öl werden immer mehr Lightprodukte gekauft. Viele sind der Meinung auf Fett zu verzichten führt zu einer automatischen Gewichtsabnahme. Dieser Gedanke ist falsch, denn Fett ist ein wichtiger Nährstoff, nicht nur als Energiereserve, sondern ebenfalls für lebenswichtige Funktionen. Es schützt Herz, Nieren und Lunge und erzeugt nahezu alle wichtigen Botenstoffe. Dazu zählen u.a. die weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene), die für einen regelmäßigen Zyklus verantwortlich sind. Der kritische Wert liegt bei einem Fettanteil von 18 bis 22 %  des eigenen  Körpergewichts. Fehlt dieses essenzielle Fett, schaltet der Körper auf Sparflamme und schränkt wichtige körpereigene Prozesse ein. Die fettlöslichen Vitamine A, D, K und E brauchen Fett, um überhaupt vom Organismus aufgenommen zu werden. Ergo, es ist wichtig über die Nahrung Fette zu sich zu nehmen. Entscheidend ist die Art des Fettes. Eine Einteilung wird dabei in gesättigte, ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren getroffen.

 

Ungesunde Fette - gesättigte Fettsäuren

Gesättigtes Fett trägt seinen Namen zu Unrecht, denn es hält alles andere als satt. Es macht hungrig auf mehr, denn es verstärkt den Geschmack und lässt uns viel zu viel essen. Gesättigtes Fett steckt vor allem in tierischen Produkten wie Butter, Schmalz, Sahne, Wurst, Käse und natürlich in Fleisch. Gesättigtes ist aber nicht automatisch schlechtes Fett. Unser Nervensystem braucht es als Botenstoff. Nicht die gesättigten Fettsäuren an sich sind das Problem, sondern die Menge. Wer viel Obst und Gemüse und wenig Fertigprodukte isst, kann auch ruhig mal die Butter etwas dicker auf sein Brot schmieren und auch einen fetteren Käse wählen.

Im Grunde erfüllen sie nur eine Funktion: sie schenken dem Körper Energie. Nehmen wir mehr von diesem Fett auf, als wir brauchen, lagert der Körper die überschüssige Energie ein. Die Folge: wir nehmen zu.

Diese Fette sollte man meiden:

raffinierte Öle, geruchlose Fette und Öle, überhitze Fette, ranzige Fette, Öle in Plastikflaschen, Transfette

 

Gesunde Fette - ungesättigte Fettsäuren

Zu den gesunden Fetten zählen die ungesättigten Fettsäuren. Einfach ungesättigte Fettsäuren kann der Körper selbst bilden. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können vom Körper nicht hergestellt werden und müssen aus diesem Grund über verschiedene Lebensmittel aufgenommen werden. Sie werden deshalb auch als essentielle Fettsäuren bezeichnet. Ungesättigte Fettsäuren können durch Verdauungsenzyme besser aufgespaltet werden als gesättigte und sind somit viel leichter verdaulich.

Die ungesättigten Fettsäuren lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: zum einen gibt es die Omega-6-Fettsäuren. Sie stecken in Mais-, Oliven,- oder Sonnenblumenöl. Zum anderen die wertvolleren Omega-3-Fettsäuren, die sich in Leinsamen-, Soja-, Walnuss- und Rapsöl, oder auch im Fett von Makrele, Lachs, Hering, Forelle und Thunfisch finden lassen.

Gesunde Fette werden während des gesamten Herstellungsprozesses äußerst schonend behandelt. Das Entsteinen und Pressen der Kerne geschieht manuell. Das Öl wird kalt gepresst und zu keiner Zeit Temperaturen ausgesetzt, die den empfindlichen Inhaltsstoffen schaden. Auf diese Weise bleibt die vorhandene Nährstoffdichte der Fette erhalten. Sonnenblumenöl muss nach Sonnenblumenkernen riechen, Sesamöl nach Sesamsamen, Kokosöl nach Kokosnuss, Olivenöl nach Oliven, Palmenöl nach den roten Palmenfrüchten etc. Nur ein kalt gepresstes Öl aus erster Pressung, mild duftend und unerhitzt unterstützt euren Körper und leistet so einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit und Vitalität.

 

Grundsätzlich gilt für den Tagesbedarf: 70 Prozent ungesättigte Fette, 29 Prozent gesättigte Fette, und nur maximal ein Prozent Transfette. Für alle Fette gilt: sie können zu einer Gewichtszunahme führen. Dies geschieht aber nur, wenn gleichzeitig mit dem Fett auch leicht lösliche Kohlenhydrate (z. B.  Zucker, Gebäck, Süßigkeiten, Limonade) aufgenommen werden. Der Blutzuckerspiegel steigt sehr stark an und der Körper reagiert mit einer vermehrten Insulinausschüttung. Dies hat Auswirkungen auf die Fettverwertung. Dieses wird nicht verbrannt, sondern in die Fettzellen eingelagert wird und gespeichert. Auf lange Sicht kann dies zu Übergewicht und Fettleibigkeit führen.

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