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Buchweizen

Buchweizen

Buchweizen ist eine ideale Alternative zu Getreide und kommt in der Küche vielfältig zum Einsatz. Doch die meisten von uns haben bis jetzt nicht allzu viel von Buchweizen zu hören bekommen. Das wollen wir mit diesem Blog ändern.

 

Herkunft

Buchweizen ist kein Getreide, sondern ein Knöterichgewächs. Er stammt ursprünglich aus Asien und erinnert optisch, durch seine dunkelbraunen Früchte, etwas an Bucheckern. Diesem Umstand verdankt er auch seinen Namen. Buchweizen zählt zu den so genannten Pseudogetreiden, die glutenfrei sind und daher von Zöliakie-Betroffenen bedenkenlos gegessen werden kann.

Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften

Buchweizen kann also ganz hervorragend den Speiseplan bereichern, wenn der Verzehr von Getreide reduziert werden soll – mit dem Ziel, die persönliche Gesundheit zu steigern und Krankheitsrisiken zu minimieren.

Lieferant hochwertigen Eiweißes

Buchweizen ist jedoch nicht nur frei von schädlichen Substanzen, sondern ist gleichzeitig deutlich reicher an hochwertigen Nähr- und Vitalstoffen als unsere üblichen Getreidearten. So enthält Buchweizen zwar prozentual geringfügig weniger Protein als zum Beispiel Weizen, doch liefert Buchweizen alle acht essentiellen Aminosäuren in einem günstigeren Aminosäureprofil als Getreide, so dass er sehr viel besser als dieses zur Deckung des Eiweißbedarfs dienen kann.

Senkung des Blutzuckerspiegels

Buchweizen gilt außerdem als ein perfektes Lebensmittel für Diabetiker und für Menschen, die sich um Ihre Blutzuckerwerte Sorgen machen, da er den Stoff Chiro-Inositol enthält, der den Blutzuckerspiegel regulieren kann.

Eine Ernährungsweise, die regelmäßig Buchweizen enthalte, sei eine sichere, leichte und preiswerte Möglichkeit, den Blutzuckerspiegel zu senken und langfristig das Risiko von Diabetes-Folgeerkrankungen wie z. B. Herz-, Nerven- und Nierenprobleme zu minimieren.

Senkung des Blutdrucks

In Buchweizen steckt außerdem Rutin, eine Substanz mit vielfältigen Wunderwirkungen. So soll der Extrakt aus gekeimtem Buchweizen, die signifikant oxidativen Schäden in den Blutgefäßwänden reduzieren und infolgedessen bestehender Bluthochdruck gesenkt werden.

Buchweizen gegen Krampfadern

Ebenso ist das Rutin ist ferner der Grund dafür, dass Buchweizen ein Superfood für Menschen ist, die an Krampfadern oder verhärteten Arterien leiden. Rutin stärkt bekanntlich die Blutgefäßwände und so auch die Kapillarwände – Krampfadern und Hämorrhoiden wird vorgebeugt.

Buchweizen reguliert den Cholesterinspiegel

Buchweizen liefert darüber hinaus einerseits Ballaststoffe und andererseits große Mengen an Lezithin. Beides hilft bei der Regulierung des Cholesterinspiegels. Lezithin hemmt den Mechanismus, der für die Resorption des Cholesterins durch die Darmschleimhaut verantwortlich ist. Auf diese Weise wird das Cholesterin einfach wieder ausgeschieden und belastet einen evtl. hohen Cholesterinspiegel nicht noch weiter.

Buchweizen schützt die Leber

Lezithin ist ebenso ein wichtiger Nährstoff für Leberzellen. Fehlt Lezithin in der Nahrung, dann arbeiten Leberzellen nicht mehr mit voller Kraft und können ihrer Hauptaufgabe, der Entgiftung des Körpers, nicht mehr ordnungsgemäß nachkommen. Somit hilft der Buchweizen auch der Leber, gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Buchweizen für aktive Denker

Da unser Gehirn zu 20-25 % aus Phospholipiden besteht, wie sie auch im Lezithin enthalten sind, kann Buchweizen – besonders gekeimter Buchweizen – die Hirnaktivität steigern. Man vermutet, dass der regelmäßige Verzehr von lezithinhaltigen Nahrungsmitteln möglicherweise vorbeugend gegen Angstgefühle, Depressionen und mentale Erschöpfung helfen sowie die geistigen Fähigkeiten verbessern könne.

Sein Einsatz in der Küche und die Erhältlichkeit

Buchweizen ist in verschiedenen Formen erhältlich, wie den Buchweizenkörner, Buchweizengrütze und das Buchweizenmehl. Generell sollte auf eine hohe Qualität geachtet werden, sodass die Bio-Variante zu bevorzugen ist. Ob geschält, geröstet, halb gekocht oder als Schrot können die Buchweizenkörner vielseitig in Speisen und Backwaren verwendet werden.

Lagerung

Zu Hause sollten die Buchweizenkörner in einem luftdichten Behälter an einem kühlen, trockenen Ort gelagert werden, wo sie für einige Monate frisch bleiben. Das Buchweizenmehl sollte hingegen in einem luftdichten Behälter gelagert und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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